Terrasse bauen Kosten » Pro Qm · Spartipps · Preisliste | 2021

Mit welchen Terrasse bauen Kosten pro Qm ist im Schnitt zu rechnen?

Der Bau einer Terrasse ist eine beliebte Methode, um mehr Wohnfläche zu erhalten und die Lebensqualität zu erhöhen, speziell in der wärmeren Jahreszeit. Wie hoch dabei die Terrasse bauen Kosten pro Qm ausfallen und wie sich am besten sparen lässt, erfahren Sie hier.

Wie hoch fallen die Terrasse bauen Kosten pro Qm aus?

Zwar die können die Terrasse bauen Kosten, je nach Gelände, Bauart und gewählten Material, stark variieren, jedoch jedoch sie häufig im Bereich von 70 – 140 Euro pro Quadratmeter. Die Kosten können aber auch deutlich höher ausfallen, vor allem dann, wenn auf höherpreisige Materialien wie Naturstein oder Schiefer zurückgegriffen wird. Alleine für das Material fallen in dem Fall mindestens 50 Euro pro Qm an.

IM SCHNITT: 70 – 140 € PRO QM

Zu den beliebtesten Materialien beim Terrassenbau zählen Beton und Holz. Je nach Wahl variieren die Kosten nicht nur beim Material, sondern auch beim Unterbau bzw. der Unterkonstruktion.

Während der Kosten für den Unterbau einer Terrasse aus Beton, Backstein oder (Natur-)stein inkl. Erdushub, abfahren, entsorgen und dem Errichten eines Unterbaus aus Sand, Schotter und Kies etwa im Bereich von 30 – 60 Euro pro Qm liegen, fallen die Kosten bei einer Holzterrasse für das Fundament (tragfähiger Unterbau), Unterkonstruktion und Material für die Montage mit etwa 50 – 80 Euro pro Qm etwas höher aus.

Die Arbeitskosten für das Verlegen des Terrassenbodens liegt meist im Bereich von 20 – 60 Euro pro Quadratmeter. Während Betonplatten bzw. -pflaster und Holzdielen noch relativ schnell und kostengünstig zu verlegen sind, fallen die Arbeiten bei vielen Natursteinvarianten sowie komplexen Verlegemustern teurer aus. Grundsätzlich gilt beim Verlegen: Je größer und simpler die einzelnen Platten/Dielen/Steine ausfallen und angeordnet sind, umso günstiger fallen die Kosten aus.

Zur besseren Übersicht haben wir zwei Kostenbeispiele, jeweils mit Holz und Beton, für eine 25 Qm große Terrasse vorbereitet. Die Arbeiten werden von einem Fachunternehmen in Berlin durchgeführt. Alle angegebenen Zahlen dienen als Richtwerte inkl. MwSt und können natürlich abweichen.

Beispiel 1: Beton – Terrasse bauen Kosten – 25 Qm

1 m²
25 m²
Ausheben der Erde
10 €
250 €
Abfahren und entsorgen
5 €
125 €
Unterbau aus Sand, Schotter, Kies
25 €
625 €
Setzen von Randsteinen
5 €
125 €
Betonsteinpflaster (höherwertig)
15 €
375 €
Arbeitskosten Verlegung
25 €
625 €
Gesamtsumme
85 €
2.125 €

Beispiel 2: Holz – Terrasse bauen Kosten – 25 Qm

1 m²
25 m²
Fundament (tragfähiger Unterbau)
35 €
875 €
Unterkonstruktion
15 €
375 €
Material für Montage
15 €
375 €
Holzdielen, Eiche, 25mm Stärke
65 €
1.625 €
Arbeitskosten Verlegung
30 €
750 €
Gesamtsumme
160 €
4.000 €

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Terrassenbau Material: Welche Optionen gibt es? Und was kosten sie?

Es gibt verschiedene Materialien, die für den Bau einer Terrasse in Frage kommen. Diese bringen jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen mit und kosten unterschiedlich viel. Nachfolgend eine Übersicht der beliebtesten Optionen für den Terrassenbau:

» Beton, ab 15 Euro pro Qm

Beton zählt zu den beliebtesten Optionen für Terrassen, was mit Sicherheit auch mit seinem Preis zusammenhängt, denn Betonplatten bzw. Betonsteinpflaster zählen zu den günstigsten Optionen. Beton bietet einen umfassenden Feuchtigkeitsschutz und Betonplatten sind leicht zu bewegen und auszutauschen. Zudem ist Beton sehr wetterresistent.

Auf der anderen Seite, entspricht Beton optisch nicht jedem Geschmack und gerade in punkto Design und Design Flexibilität ist Beton begrenzt. Auch neigt Beton dazu, mit der Zeit zu verblassen.

» Backstein, ab 20 Euro pro Qm

Ein ebenfalls beliebtes Material im unteren Preissegment ist Backstein. Es ist beständig gegen Kratzer und Schäden und relativ einfach zu reparieren. Jedoch ist kann Backstein etwas schwieriger zu verlegen sein, was die Arbeitskosten leicht steigen lassen kann. Zudem ist regelmäßige Wartung nötig, den die Oberfläche sollte von Zeit zu Zeit neu versiegelt werden. Zwar ist auch Backstein wetterrobust, kann jedoch Schwächen bei Frost aufweisen.

» Holz, ab 25 Euro pro Qm

Holzterrassendielen zählen zu den beliebtesten Terrassenmaterialien und beginnen preislich bei ca. 25 Euro pro Quadratmeter. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Varianten in unterschiedlichen Preisklassen. Zu den beliebtesten Optionen zählen hier u.a. Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer sowie Hartholzoptionen wie Bangkirai, IPE oder Eiche, welche bei etwa 65 Euro pro Qm starten.

Einer der Hauptvorteile von Holz ist, dass sie ein natürliches Aussehen bieten, das bei vielen Hausbesitzern beliebt ist und optisch gut mit Pflanzen und Gartenmöbeln harmoniert. Es hilft auch, ein Gefühl von Wärme im Garten zu erzeugen, das durch die Ergänzung von Gartenmöbeln wie Terrassensets verstärkt wird.

Holzterrassen sind auch ein flexibles Material, das vielseitige Designs ermöglicht, die sowohl für kleine als auch für große Gärten geeignet sind. Es ist auch eine großartige Investition, insbesondere wenn sie sich für Hartholz entscheiden, da dies bis zu 50 Jahre oder länger halten kann. Vorsicht ist hingegen bei sehr preiswerten Varianten geboten. Hier kann es mit etwas Pech sein, dass diese bereits nach nur 10 Jahren ersetzt werden müssen, da diese anfälliger sind.

» WPC (Wood Plastic Composites), ab 15 Euro pro Qm

Wer die Optik von Holz mit den langlebigen, wetterresistenten Eigenschaften eines künstlichen Materials vereinen möchte, sollte einen Blick auf WPC Terrassendielen werfen. Bei WPC handelt es sich um ein Holz-Kunststoff-Gemisch.

Der Holzanteil variiert je nach Hersteller und liegt meist im Bereich von 50 – 90 %. Die Haptik und Optik ist also sehr ähnlich wie bei Holz, WPC ist jedoch weitaus weniger anfällig für Schimmelbefall, pflegeleichter und günstiger. WPC hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen und wird immer häufiger eingesetzt.

» Schiefer, ab 50 Euro pro Qm

Schiefer zählt zu den höherpreisigen Optionen, ist jedoch besonders aufgrund seiner Optik beliebt. Zudem behält Schiefer deutlich länger seine Farbe und verblasst nicht, gerade im Vergleich zu Beton.Verblasst nicht so schnell wie Stein. Jedoch ist Schiefer auch etwas anfälliger für Kratzer und aufgrund seiner Oberflächenstruktur können im Winter kleine vereiste Flächen auftreten.

» Naturstein, ab 50 Euro pro Qm

Auch Naturstein ist aufgrund seiner edlen Optik beliebt und zählt zu den langlebigsten Optionen. Die Kosten liegen zwar deutlich höher (hier sind auch Preise von 100+ Euro pro Qm möglich), könne sich aber, gerade aufgrund dieser Langlebigkeit, rentieren. Mit Naturstein sind zudem verschiedenste Designs möglich. Aufgrund seiner natürlichen, unebenen Oberfläche ist Naturstein jedoch etwas anfälliger für Grünbefall wie z.B. Unkraut.

Wie lässt sich die Terrassenoberfläche am besten reinigen?

Welches Reinigungsmittel sich am besten eignet, hängt von dem Terrassenmaterial ab, für das Sie sich entschieden haben. Zum Beispiel kann eine Backstein- oder Betonterrasse mit einem speziellen Zementreiniger gereinigt werden. Für grobe Verunreinigungen wie Flecken, Unkraut oder Schmutz können Sie einfach einen Schlauch und eine Bürste verwenden.

Für eine Naturstein- oder Schieferterrasse gibt es spezielle, steinfreundliche Reinigungsmittel. Alternativ lässt sich auch Essig verwenden, um hartnäckige Flecken von der Oberfläche zu entfernen. Ähnliches gilt für Holz. Hier gibt es ebenfalls spezielle Holzreinigungsmittel, welche besonders materialschonend sind.

Welche Faktoren beeinflussen die Terrasse bauen lassen Kosten?

Die genauen Terrassenbau Kosten lassen sich nur schwer pauschalisieren und hängen von mehreren Faktoren ab. Es folgt ein Überblick über die größten Kostenfaktoren:

» Material der Terrasse

Ob Beton, Backstein, Naturstein, WPC oder Holz – je nach gewählten Material variieren die Kosten teils deutlich. Beton ist hierbei die preiswerteste Variante, Naturstein die teuerste. Zudem nimmt das gewählte Material Einfluss auf die Kosten für den Unterbau bzw. der Unterkonstruktion.

» Der Unterbau

Eng mit dem gewählten Material hängen auch die Art und die Kosten des Unterbaus bzw. der Unterkonstruktion ab. Je nach dem, ob zum Beispiel Beton oder Holz gewünscht ist, ist ein unterschiedlicher Unterbau bzw. Unterkonstruktion von Nöten.

» Größe der Terrasse

Ein sehr simpler Punkt, jedoch ebenfalls entscheidend. Zwar sinkt mit zunehmender Größe der Quadratmeterpreis, die Gesamtkosten steigen allerdings.

» Region und Stundensatz der Handwerker

Die Terrasse bauen lassen Kosten können nicht nur regional variieren, sondern auch von Handwerker zu Handwerker. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, vorher einen Preisvergleich durchzuführen.

» Zustand des Geländes

Wenn eine Terrasse in einem Garten oder im Freien errichtet werden soll, ist es wichtig, dass der Boden eben ist. Ist der Untergrund nicht eben, muss dieser vor dem Bau der Terrasse geebnet oder entsprechend errichtet werden.

» Schwierigkeitsgrad der Konstruktion

Und schließlich kann die Schwierigkeit des Aufbaus auch den Terrasse anlegen Kosten beeinflussen. Eine Terrasse, die zwischen ein paar Wänden des Gebäudes integriert ist und zu der nur eine Abdeckung hinzugefügt werden muss, kostet immer weniger als eine Terrasse, für die eine Struktur von Grund auf neu gebaut werden muss.

Bei besonders anspruchsvollen Terrassen ist es womöglich sogar ratsam, einen Architekten zu Rate zu ziehen. Ein qualifizierter Fachmann kann bei der Wahl des Materials, denAbmessungen der Terrasse und sogar deren optimalen Ausrichtung beraten. Zum Beispiel ist es für eine Dachterrasse ratsam, leichtere Materialien zu verwenden als für eine Gartenterrasse.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für den Terrassenbau?

Zwar ist der Bau einer Terrasse vor allem zwischen Frühling und Spätsommer beliebt, Sie können Ihre Terrasse jedoch grundsätzlich ganzjährig bauen lassen. Eine Ausnahme bilden jedoch Minustemperaturen. Was zudem für alle Jahreszeiten gilt: Regen erschwert die Bedingungen, da Regen den Aushärtungsprozess beeinträchtigen kann.

Wenn Sie Ihre Terrasse im Winter bauen lassen, wird die Installation von Fachleuten mit einer Polyethylenfolie abgedeckt, um den Mörtel während des Trocknungsprozesses vor Frost oder Regen zu schützen.

Ist für das Terrasse bauen eine Baugenehmigung notwendig?

Nur in den seltensten Fällen ist für den Bau einer Terrasse eine Baugenehmigung nötig. Trotzdem kann es sein, dass ein Bauantrag notwendig ist, bei dem geprüft wird, ob ein Baugenehmigung notwendig ist.

Das Gute: Ihr Fachbetrieb kümmert sich in der Regel um solche Fragen und hält mit den Behörden Rücksprache, sofern notwendig. Denn dies ist schlicht notwendig, um mit ihrer Arbeit beginnen zu können. Hier lohnt es sich, einfach vorher mit den Handwerkern Rücksprache zu halten.

Spartipps: Wie lässt sich bei den Terrasse bauen Kosten sparen?

1. Vorarbeiten selbst erledigen

Um die Arbeitskosten zu senken, können Sie vorhandene Terrassen oder Rasenflächen selbst entfernen, wenn Sie dazu in der Lage sind. Wenn Sie sich sicher sind, in welche Tiefe Sie graben müssen, um Untergrund, Mörtel und Terrassenoberfläche zu ermöglichen, können Sie dies auch tun.

In dem Fall würde man nur das Verlegen der Platten dem Fachmann überlassen. Das ist jedoch wirklich nur etwas für Fortgeschrittene mit entsprechender Erfahrung. Wichtig: Jegliche Vorarbeiten sollten vorab mit den beauftragten Handwerkern abgestimmt werden.

2. Simple Verlegemuster wählen

Komplexere Designs wie Pflasterkreise sind deutlich arbeits- und kostenintensiver. Ein einfaches, aber attraktives Design kann ebenso ansprechend sein und durch zusätzliche, aber kostengünstige Komponenten wie Pflanzengefäße oder Hochbeete ergänzt werden. Die Preisersparnis kann teilweise enorm ausfallen.

3. Terrasse ausserhalb der „Hauptsaison“ bauen lassen

Terrassenbau ist zwar besonders ab Frühling und in der warmen Jahreszeit beliebt, kann jedoch, mit Ausnahme von Minustemperaturen, ganzjährig durchgeführt werden. Hier bietet sich womöglich eine Möglichkeit zum sparen, denn gerade zur „Hauptsaison“ sind die Fachbetriebe stark beschäftigt. Mit etwas Geschick und Glück lassen sich z.B. im Herbst Rabatte aushandeln, wenn die Handwerker vielleicht auftragstechnisch etwas Leerlauf haben.

4. Vorab einen Preisvergleich durchführen

Gerade weil die Terrasse bauen Kosten so stark variieren können, sowohl beim Material, aber auch regional von Handwerker zu Handwerker, lohnt es sich stets vorher einen kostenlosen Angebotsvergleich durchzuführen. So lässt sich schnell und einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in ihrer Region ausfindig machen. Zudem kann man so vorab Kundenbewertungen einsehen und vergleichen.

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