Zahnriemenwechsel » Kosten · Intervall · Dauer

Wie hoch sind die Kosten bei einem Zahnriemenwechsel?

Was kostet ein Zahnriemenwechsel in der Werkstatt und wie sehen die durchschnittlichen Zahnriemenwechsel Intervalle aus? Plus: Die besten Spartipps und wie du einen kostenlosen Werkstattvergleich in deiner Nähe durchführen kannst.

Schnellübersicht: Beispiel für Zahnriemenwechsel Kosten

» Ø-PREISSPANNE: 300 – 900 €

Der Zahnriemen wechseln Preis liegt bei den meisten Fahrzeugen zwischen 300 und 900 Euro und kann, je nach Automodell und Werkstatt, teils deutlich variieren. Eine Preisliste für verschiedene Automodelle sowie eine Übersicht, wie die Kosten sich zusammensetzen und welche Zusatzkosten anfallen können, findest du weiter unten.

Nachfolgend ein Kostenbeispiel für einen Ford Focus. Auch hier gibt es Preisunterschiede, da der Zahnriemenwechsel bei den Ford Focus Modellen von 1998 bis heute unterschiedlich aufwendig ist. In diesem Beispiel wird die Wasserpumpe nicht mit ausgetauscht. Die Kosten für das gemeinsame Wechseln von Zahnriemen und Wasserpumpe kannst du weiter unten einsehen.

Fallbeispiel: Zahnriemen wechseln Kosten – Ford Focus
Überblick
Kosten
Zahnriemen, Spann- und Umlenkrolle, Originalteilqualität
100 – 120 €
Arbeitskosten Zahnriemenwechsel
250 – 450 €
Gesamtkosten
350 – 570 €

Die Preisunterschiede beim Ford Focus hängen vor allem mit der Position der verschiedenen Spann- und Umlenkrollen zusammen. Auch ist der Zahnriemenwechsel bei größeren Motoren häufig komplexer.

Beispiel: Bei einem Ford Focus 1.4 ist der Zahnriemenwechsel schneller und einfacher durchgeführt, als bei einem Ford Focus III 1.6 mit Stufenheck. Durch den zeitaufwendigeren Austausch steigen dann die Arbeitskosten. Alle in diesem Artikel aufgeführten Zahlen sind inklusive MwSt und lediglich als Richtwerte zu verstehen, welche selbstverständlich abweichen können.

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Was ist der Zahnriemen und warum muss er gewechselt werden?

Der Zahnriemen ist ein elementarer Teil des Motors und steuert den Verbrennungsvorgang. Er wird von der Kurbelwelle angetrieben und setzt die Nockenwelle in Bewegung. Da der Zahnriemen mit der Zeit verschleisst, sollten die vom Hersteller empfohlenen Wechselintervalle genau eingehalten werden. 

Auch wenn ein Wechsel der Zahnriemen vergleichsweise kostspielig ist, sollte dieser niemals aufgeschoben werden. Reisst der Zahnriemen gar, ist die Konsequenz ein noch viel teurer Motorschaden. In der Regel werden Führungs-, Spann- und Umlenkrolle gleich mitgewechselt, je nach Zustand auch die Wasserpumpe.

Sortiert nach Automodellen: Was kostet ein Zahnriemenwechsel?

Nachfolgend eine Preisliste für einen Zahnriemenwechsel mit und ohne Austausch der Wasserpumpe. Verwendet wird ein qualitativer Marken-Zahnriemen in Originalteilqualität. Die Kosten für die Spannrolle sind bereits inkludiert. Zudem können bei jedem Automodell die Zahnriemen erneuern Kosten, je nach Baujahr und Motor, variieren.

Beispiel: Bei einem Zahnriemenwechsel beim Opel Corsa 1.2 von 1999 und Opel Corsa 1.7 von 2005 fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus, da der Wechsel beim Opel Corsa 1.7 von 2005 aufwendiger. In der Regel liegt die Differenz bei einer Modellreihe aber bei nicht mehr als +/- 100 – 150 Euro.

Zahnriemenwechsel Kosten – sortiert nach Automodellen
Automodell
Zahnriemen / +Wasserpumpe
Alfa Romeo Guilietta • Alfa Romeo Mito • Chevrolet Spark • Chevrolet Matiz • Fiat 500 • Fiat Panda • Fiat Punto • Ford Ka • Ford Escort • Hyundai i10 • Hyundai i20 • Kia Ceed • Kia Picanto • Kia Rio • Mini • Opel Astra • Opel Corsa • Opel Meriva • Peugeot 206 • Peugeot 208 • Renault Clio • Seat Altea • Seat Ibiza • Smart Fortwo • Toyota Corolla • Toyota Auris • Toyota Yaris • Volvo V60 • VW Fox • VW Lupo • VW Polo • VW Up • VW Golf 4
300 – 450 €

400 – 700 €

Audi A1, S1 • Audi A3, S3, RS3 • BMW 1er • Citroen Berlingo • Citroen C3 • Citroen C4 • Dacia Duster • Dacia Logan • Dacia Sandero • Ford Fiesta • Ford Focus • Ford Kuga • Ford Mondeo • Honda Civic • Hyundai Tucson • Kia Sportage • Mazda CX 5 • Mercedes A Klasse • Mazda CX 3 • Nissan Qashqai • Opel Insignia • Opel Mokka • Opel Vectra • Opel Zafira • Peugeot 308 • Renault Twingo • Renault Kangoo • Renault Megane • Seat Alhambra • Seat Leon • Skoda Fabia • Skoda Octavia • Skoda Roomster • Skoda Superb • Toyota Avensis • Toyota Prius • VW Passat • VW Tiguan • VW Golf 5, 6, 7
350 – 550 €

475 – 850 €

Audi A4, S4, RS4 • Audi A5, S5, RS5 • Audi A6, S6, RS6 • Audi Q2 • Audi Q5 • BMW X1 • BMW 1er • BMW 2er • BMW 3er • BMW 5er • Fiat Ducato • Ford Galaxy • Mercedes B Klasse • Mercedes C Klasse • Mercedes E Klasse • Mercedes GLK, GLC • Opel Insignia • Porsche 911 • Seat Alhambra • Skoda Yeti • VW Caddy • VW Sharan • VW Touran • VW T5
400 – 700+ €

550 – 1000+ €

Im Detail: Woraus setzen sich die Zahnriemenwechsel Kosten zusammen?

Die Kosten setzen sich aus Materialkosten für den Zahnriemen und den Arbeitskosten für die Montage zusammen. Je nach Automodell (und Zugänglichkeit des Motors), Qualität der Teile, Region und Werkstatt können diese Kosten teils stark variieren.

Wir gehen in unseren Kostenbeispielen davon aus, dass ein Zahnriemen in Erstausrüsterqualität verbaut wird. Das Verhältnis von Material- zu Arbeitskosten liegt bei den meisten Automodellen bei etwa 30:70. Der Anteil der Arbeitskosten kann aber, besonders bei größeren Motoren.

VERHÄLTNIS MATERIAL-/ARBEITSKOSTEN: ~ 30/70

Material:

80 – 200 €

Preise für einen Zahnriemen ohne Wechsel liegen in der Regel bei 60 – 140 Euro, hinzu kommen meist noch 20 – 60 Euro für eine neue Spannrolle. Es wird stets empfohlen, entweder auf Originalteile oder Marken-Zahnriemen in Originalteilqualität zu setzen, da die teils deutlich höhere Langlebigkeit sich definitiv auszahlt. Auch besteht bei Billigteilen die Gefahr, dass sich der Zahnriemen frühzeitig verlängert oder gar reisst, was in beiden Fällen einen teuren Motorschaden verursachen würde.

Ein neuer Zahnriemen (auch Steuerriemen genannt) ist im Vergleich zu anderen Autoteilen relativ preiswert. Was den Zahnriemen Austausch so teuer macht, sind die Arbeitskosten, da es sich bei einem Zahnriemenwechsel um eine vergleichsweise komplexe und zeitintensive Arbeit handelt.

Auf Zahnriemen in Originalteilqualität achten!

Grundsätzlich ist aus Sicherheitsgründen immer zu Teilen in Erstausrüsterqualität zu raten. Deine Werkstatt wird wissen, welche Zahnriemen für welches Automodell geeignet sind. Allerdings schadet es nicht, selbst nachzufragen, um sich zu vergewissern, dass qualitative Markenware verwendet wird. Also stets auf Originalteilqualität setzen – dies erhöht die Lebensdauer und minimiert das Risiko eines Motorschadens.

Bekannte Hersteller von hochwertigen Zahnriemen sind u.a.:

Bosch – Contitech – Corteco – Dayco – Febi – Gates – Hella – Herth+Buss – Schaeffler – SKF

Arbeitskosten:

250 – 600 €

Der Großteil der Kosten fällt auf die Arbeitskosten zurück. Zahnriemenwechsel sind vergleichsweise komplex und zeitaufwendig. Entscheidend ist hierbei die gute (oder schlechte) Zugänglichkeit zum Motor. Gerade bei neueren Fahrzeugen sind die einzelnen Komponenten am Motor sehr eng verbaut, das Aus- und Einbauen dauern deshalb länger. Dementsprechend liegen die Arbeitskosten bei älteren Fahrzeugen häufig niedriger, da der Zahnriemenwechsel schneller durchgeführt werden kann.

Gerade aufgrund der Unterschiedlichkeit von Fahrzeug zu Fahrzeug kann es sich finanziell lohnen, eine (für gewöhnlich teurere) Vertragswerkstatt aufzusuchen, da diese aufgrund ihrer spezifischen Erfahrung den Zahnriemenwechsel schneller durchführen kann, als eine freie Werkstatt. Trotz höheren Stundensatz können die Gesamtkosten dann niedriger ausfallen.

Dies lässt sich jedoch nicht pauschalisieren und gilt eher für neuere Fahrzeuge bzw. für nicht sehr gängige und beliebte Automodelle. Bei älteren Fahrzeugen ist die freie Werkstatt häufig preiswerter.

Zahnriemenwechsel: Welche zusätzlichen Kosten können entstehen?

Da der Arbeitsaufwand, der neben dem Zahnriemenwechsel, vor allem beim Zugang zum Zahnriemen besteht, kann es sich lohnen einige weitere Teile gleich mit auszuwechseln. Die Teile selber sind meist deutlich günstiger, als die Arbeitskosten.

Es kann sich also finanziell lohnen, weitere Komponenten gleich mit auszutauschen. Eine neue Spann- und Umlenkrolle sind meist inkludiert, es können aber zusätzlich noch folgende Kosten entstehen:

Wasserpumpe wechseln

+100 bis 350 €

Die Wasserpumpe (bzw. Kühlmittelpumpe) selber kostet nur ca. 50 – 300 Euro. Kombiniert man den Austausch aber mit dem Zahnriemenwechsel, sinken die Arbeitskosten deutlich. Die Wasserpumpe muss beim Wechsel ohnehin abmontiert werden. Hier können teils mehrere hundert Euro gespart werden, im Vergleich zu einem Austausch an unterschiedlichen Werkstattterminen. Bei manchen Werkstätten zahlt man sogar nur für die Materialkosten, in dem Fall lohnt sich ein Austausch in jedem Fall.

Viele Autohersteller empfehlen sogar Wasserpumpe und Zahnriemen gemeinsam zu wechseln. Die Wasserpumpe wechseln Intervalle sind ähnlich wie beim Zahnriemen. Ein weiterer Grund, der für einen gemeinsamen Austausch spricht.

Führungsrolle / Umlenkrolle / Spannrolle wechseln

+0 bis 100 €

Diese Teile sind beim Zahnriemenwechsel meist inkludiert, wie auch in unserem Kostenbeispiel oben. Nichtsdestotrotz lohnt es sich bei der Werkstatt nachzufragen, ob dies auch der Fall ist. Falls diese Arbeiten nicht inklusive sind, lohnt sich jedoch ein Austausch. Die Kosten sollten hierbei für Material und Einbau bei unter 100 Euro liegen.

Kurbelwellendichtring (Simmerring) und Nockenwellendichtring austauschen

+100 bis 150 €

Nicht zwingend notwendig, aber ein guter Insidertipp: Diese Dichtringe sind preiswert (jeweils 25-50 Euro) und lassen sich im Rahmen des Zahnriemenwechsels relativ schnell und einfach wechseln, weshalb ein Zahnriemenwechsel eine gute Gelegenheit darstellt, diese Teile auszutauschen.

Kurbelwellen- und Nockenwellendichtringe sind wichtig für die Langlebigkeit des Motors, da sie u.a. Verunreinigungen verhindern und den Motor so vor Beschädigungen schützen. Würde man diese Teile einzeln austauschen, würde man schnell das 3 bis 5-fache zahlen, da die Arbeitskosten deutlich steigen würden.

Kostenfaktoren beim Zahnriemen austauschen

Wie du sehen kannst, können die Kosten sehr stark variieren. Zusammengefasst spielen folgende Kostenfaktoren eine Hauptrolle:
  • Qualität des verwendeten Zahnriemens

Günstige No-Name Zahnriemen können zwar eine auf den ersten Blick verlockende Preisersparnis darstellen, in der Regel halten diese jedoch nicht so lange und zuverlässig wie Marken-Zahnriemen in Erstausstatterqualität. Der Zahnriemen kann dann frühzeitig länger werden oder gar reissen – dann droht ein Worst-Case-Szenario mit Totalschaden des Motors. Es wird deshalb aus Kosten- und Sicherheitsgründen stets empfohlen, bei diesem Punkt auf Qualität zu setzen.

  • Fahrzeugtyp und Alter des Autos

Bei größeren und stärker motorisierten Fahrzeugen können sowohl die Material- als auch die Arbeitskosten höher ausfallen, besonders wenn es sich um ein neueres Fahrzeug handelt. Das Alter eines Fahrzeugs ist deshalb ein relevanter Kostenfaktor, da der Mechaniker bei älteren Modellen meist mehr Platz zum Arbeiten hat.

Wie in der Tabelle weiter oben zu entnehmen, variieren die Zahnriemen ersetzen Kosten teils sehr deutlich und das sogar bei gleichen Modellreihen unterschiedlicher Baujahre. Als grobe Richtlinie gilt: Umso neuer ein Auto ist, umso enger sind die Teile des Motors verbaut. Der Austausch erfordert dann mehr Zeit.

  • Die Wahl der Werkstatt

Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt? Von Werkstatt zu Werkstatt können die Zahnriemen wechseln Preise teils stark variieren. Das hat zum einen regionale Gründe haben, kann aber auch mit der Qualität und Preispolitik der Werkstatt zusammenhängen. Im Fall eines Zahnriemenwechsels kann eine eigentlich teurere Vertragswerkstatt im Endeffekt günstiger sein, als eine freie Werkstatt. Und zwar meist dann, wenn es sich um ein sehr neues Fahrzeug handelt.

Bei älteren Fahrzeugen punktet häufig die freie Werkstatt beim Preis-Leistungs-Ergebnis. Es lohnt sich deshalb vorab immer einen Preisvergleich durchzuführen und Kundenbewertungen zu vergleichen. Der Angebotsvergleich auf dieser Seite nimmt dir hierfür die Arbeit ab.

  • Mögliche Zusatzarbeiten

Mögliche Zusatzarbeiten stellen den größten Kostenfaktor dar. Sollte wirklich nur der Zahnriemen gewechselt werden? Wie sieht es mit der Wasserpumpe aus? Auch die Spann-, Führungs- und Umlenkrolle sollten ausgetauscht werden. Notwendige Zusatzarbeiten können die Kosten nochmal spürbar steigen lassen, können aber auch sinnvoll sein.

Zahnriemenwechsel Intervall: Wie häufig wechseln?

» ETWA ALLE 50.000 – 150.000 KM

Wann sollte der Zahnriemen gewechselt werden? Je nach Fahrzeugtyp liegen die Intervalle grob bei 50.000 – 150.000 km bzw. ca. alle 2-5 Jahre. Entscheidend ist das, was früher eintritt. Die genauen Serviceintervalle sind jeweils dem Serviceheft zu entnehmen.

Bei vielen neueren Automodellen liegt das Zahnriemen wechseln Intervall deutlich höher, da der Zahnriemen technisch entlastet wurde. Die Wasserpumpe befindet sich bei vielen neuen Fahrzeugen am Keilrippenriemen, wodurch der Zahnriemen weniger stark beansprucht wird. Die Intervalle liegen dann häufig bei über 200.000 km.

Ein Zahnriemen verschleisst nicht nur nach einer bestimmten Anzahl gefahrener Kilometer, sondern kann auch mit der Zeit spröde oder rissig werden. In dem Fall greift dann das empfohlene Wechselintervall in Jahren. Dies ist vor allem für Kurzstrecken- oder Gelegenheitsfahrer relevant. Aller spätestens nach 5 Jahren sollte der Zahnriemen zumindest einmal in einer Werkstatt gecheckt werden.

BEI ÄLTEREN FAHRZEUGEN IST DAS ZAHNRIEMENWECHSEL INTERVALL MEIST KÜRZER

Ein kurzer Check vor dem eigentlichen Wechselintervall ist deshalb sinnvoll, da Zahnriemen nicht immer gleichmäßig mit der Zeit verschleißen. Beispielsweise können Dreck am Zahnriemen oder Monategefehler wie eine nicht passende Spannung des Zahnriemens oder auch Ungenauigkeiten des Mechanikers beim Einstellen von Umlenk- und Spannrolle den Verschleiß beschleunigen.

Es gibt wenige Autoteile, bei denen so penibel auf das Einhalten der vom Hersteller empfohlenen Wechselintervalle geachtet werden soll, wie beim Zahnriemen. Aus dem einfachen Grund, weil die Folgekosten sehr hoch ausfallen können, wenn ein Zahnriemen gerissen ist. Das gilt ebenfalls für verlängerte (gedehnte) oder spannungslose Zahnriemen.

Zudem kann es bei fahrlässiger Vernachlässigung der Zahnriemenwechsel Intervalle zu einem Verlust der Gewährleistungs- und Garantieansprüche seitens des Autoherstellers kommen.

Gibt es Symptome oder Anzeichen, dass ein Zahnriemenwechsel nötig ist?

Leider gibt es bei verschlissenen Zahnriemen keine Vielzahl so deutlicher Symptome, wie bei anderen Autoteilen. Meist bemerkt man einen zu stark verschlissenen Zahnriemen erst, wenn er gerissen ist. Der beste Schutz ist also ein gewissenhaftes Einhalten der empfohlenen Wechselintervalle.

In seltenen Fällen sind, bevor der Zahnriemen reisst, ungewohnte (Schleif-)geräusche zu vernehmen, welche vom Motor ausgehen. Unter Umsänden ist auch ein Verringerung der Motorleistung zu bemerken. Das Auto sollte dann umgehend abgestellt und der Zahnriemen auf Verschleissspuren überprüft werden.

Fällt der Zahnriemen dann durch sehr starken Verschleiss wie Überdehnung oder poröse / angerissene Stellen an den Rändern auf, wird aus Sicherheitsgründen von einem Weiterfahren abgeraten. Das Fahrzeug sollte dann abgeschleppt werden, um keinen Motorschaden zu riskieren.

Zahnriemenwechsel Dauer: Wie lange braucht die Werkstatt?

» IM SCHNITT 2 – 8 STUNDEN

Wie lange die Werkstatt für den Zahnriemenwechsel braucht, hängt zum einen vom Fahrzeugtyp und der Motorgröße ab, zum anderen ob noch Zusatzarbeiten durchgeführt werden müssen wie z.b. ein Austausch der Wasserpumpe.

Entscheidend ist die dabei, wie leicht zugänglich die einzelnen Komponenten sind. Hier punkten ältere Automodelle, da die Teile in der Regel nicht so eng verbaut wurden wie bei heutigen Fahrzeugen und der Mechaniker so leichter und schneller Teile ein- und ausbauen kann.

Bei neuen (und vor allem selteneren) Fahrzeugen kann es sein, dass eine Vertragswerkstatt schneller arbeitet, als eine freie Werkstatt, da sie über mehr modellspezifische Routine verfügen. Das lässt sich jedoch schwer pauschalisieren.

Darüber hinaus kann es auch bei älteren Fahrzeugen zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen, etwa dann, wenn sich Teile unerwartet schwer lösen lassen. Damit die Zahnriemen wechseln Kosten in solchen Fällen nicht ansteigen, empfiehlt es sich, vorher einen Zahnriemenwechsel zum Festpreis mit der Werkstatt zu vereinbaren.

Zahnriemenwechsel selbst durchführen und Geld sparen?

Wie kann ich bei den Zahnriemenwechsel Kosten am einfachsten sparen?
Zahnriemen wechseln Kosten senken durch Austausch in Eigenregie? Wirklich nur für Profis!
Anders als vielleicht bei einigen anderen Autoreparaturen, handelt es sich beim Zahnriemenwechsel nicht um eine leichte Tätigkeit, die mühelos von Hobbyschraubern durchgeführt werden kann. Der Schwierigkeitsgrad besteht vor allem darin, die einzelnen Komponenten wie Wasserpumpe, Kurbelwelle, Nockenwelle sowie Führungs-, Umlenk- und Spannrolle wieder so einzubauen, dass sie perfekt synchronisiert sind und harmonisch laufen.

Gelingt dies nicht, kann es schon bei einer kleineren Asynchronität zu einem (Total-)Schaden am Motor führen. Die Kostenersparnis hätte sich dann schnell erübrigt und die Folgekosten eines Motorschadens lägen um ein Vielfaches höher. Es wird deshalb empfohlen, einen Zahnriemenwechsel nur von einem erfahrenen Kfz-Mechaniker durchführen zu lassen.

6 Spartipps für deinen Zahnriemenwechsel

1. Die passende Werkstatt auswählen

Grundsätzlich steht man immer vor der Entscheidung, ob man seinen Zahnriemenwechsel in einer freien- oder einer Vertragswerkstatt durchführt. Warum das wichtig ist? Die richtige Wahl kann die Kosten deutlich niedriger ausfallen lassen. 

Vertragswerkstätten sind zwar meist teurer, können aber aufgrund ihrer spezifischeren Fachkenntnisse Zahnriemenwechsel bei manchen Automodellen schneller durchführen, was denn größten Kostenfaktor senkt: Die Arbeitskosten. Dies trifft vor allem auf neuere oder seltenere Fahrzeuge zu. 

Bei älteren und sehr gängigen Fahrzeugen punktet im Preis-Leistungs-Verhältnis häufig die freie Werkstatt. Es lohnt sich auch immer vorher nach der wahrscheinlichen Reparaturzeit zu fragen und auch abzusprechen, ob weitere Teile wie z.B. die Wasserpumpe mit ausgewechselt werden sollen.

2. Tag für Werkstatttermin geschickt wählen

Das trifft zwar nicht auf alle Werkstätten zu, aber viele sind am Wochenende oder in der Ferienzeit stärker angefragt bzw. rufen in dieser Zeit höhere Preise auf. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich nicht um einen geplanten Termin, sondern einen ‚Notfall‘ handelt. Es kann sich also lohnen, seinen Termin dann zu machen, wenn weniger los ist und die meisten Leute arbeiten müssen: Nämlich unter der Woche.

3. Gebrauchtwagenkauf: Wann fand der letzte Zahnriemenwechsel statt?

Kein direkter Tipp, um die Zahnriemen wechseln Kosten zu senken, aber um sie (vorerst) gar nicht erst aufkommen zu lassen: Du bist interessiert oder kurz davor einen Gebrauchtwagen zu kaufen? Dann solltest du nicht vergessen, bei der Preisverhandlung die Aktualität des Zahnriemens zu berücksichtigen.

Liegt der letzte Zahnriemenwechsel nämlich schon viele Jahre zurück bzw. steht bald wieder kurz davor, sollte sich das auch im Kaufpreis des Autos widerspiegeln, da die Werkstattkosten, wie wir nun gelernt haben, relativ hoch ausfallen können. Lass dir am besten den letzten Zahnriemen anhand des Servicehefts oder der letzten Werkstattrechnung nachweisen.

4. Frühzeitiges Wechseln spart viel Geld

Wer frühzeitig, d.h. innerhalb der empfohlenen Intervalle, seine Zahnriemen wechselt, kann sich viel Geld und Ärger sparen. Niemand möchte einen teuren Motorschaden erleben. Das Einhalten der empfohlenen Zahnriemen Intervalle ist somit eine wichtige Aufgabe von Fahrzeugbesitzern.

5. Zahnriemen Lebensdauer erhöhen: Auf Marken-Zahnriemen setzen

Das mag paradox klingen, aber wer auf teurere Zahnriemen in Originalqualität setzt, spart am Ende Geld. Qualitative Marken-Zahnriemen halten deutlich länger als No-Name Zahnriemen und da die Arbeitskosten in der Werkstatt deutlich höher liegen, als die Zahnriemen selber, lohnt es sich schlicht und einfach nicht, auf eine Billiglösung zu setzen.

6. Preisvergleich durchführen und Festpreis vereinbaren!

Es kann immer mal wieder zu unvorhersehbaren Komplikationen kommen, welche den Zahnriemen Austausch länger dauern lassen, als erwartet. Damit sich das nicht in stark gestiegenen Arbeitskosten widerspiegelt, sollte man nach Möglichkeit immer einen Festpreis vereinbaren.

Selbst in der gleichen Stadt können die Preise von Werkstatt zu Werkstatt deutlich abweichen. Um sich Zeit und Arbeit zu sparen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ausfindig zu machen, lohnt es sich vor jedem Werkstattbesuch einen Angebotsvergleich durchzuführen und die Preise in deiner Nähe zu vergleichen.

Hierfür kannst du den kostenlosen Werkstattvergleich (alle Angebote zum Festpreis) auf dieser Seite nutzen!

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